Glossar: Begriffe rund um Duft und Parfum

Jeder Begriff ist in ein bis zwei Sätzen erklärt. Wo es einen ausführlichen Artikel gibt, steht der Verweis dabei.

Basisnote
Die am wenigsten flüchtigen Duftstoffe eines Parfums, die am längsten bleiben; oft holzig, ambrig, süß, moschusartig oder tierisch. Mehr: Duftpyramide: Was bedeuten Kopf-, Herz- und Basisnote?
Duftfamilie
Gruppe von Düften mit ähnlichem Charakter, etwa blumig, holzig oder zitrisch. Die Einteilung dient dem Beschreiben und Auswählen. Mehr: Duftfamilien im Überblick: Das Fragrance Wheel erklärt
Duftpyramide
Modell, das ein Parfum in Kopf-, Herz- und Basisnote einteilt, nach der Reihenfolge, in der man die Duftstoffe nach dem Auftragen wahrnimmt. Mehr: Duftpyramide: Was bedeuten Kopf-, Herz- und Basisnote?
Fragrance Wheel
Von Michael Edwards (Fragrances of the World) entwickeltes Schema, das Düfte in sieben Hauptfamilien und Unterfamilien einordnet. Mehr: Duftfamilien im Überblick: Das Fragrance Wheel erklärt
Herznote
Der Hauptteil eines Parfums, der hervortritt, kurz bevor die Kopfnote nachlässt; die Stoffe sind mittel flüchtig und oft blumig. Mehr: Duftpyramide: Was bedeuten Kopf-, Herz- und Basisnote?
Kopfnote
Der erste Eindruck eines Parfums: leicht flüchtige Duftstoffe, die schnell verdunsten und meist frisch oder scharf wirken. Mehr: Duftpyramide: Was bedeuten Kopf-, Herz- und Basisnote?
Orthonasales Riechen
Riechen beim Einatmen durch die Nase: Duftmoleküle gelangen von außen zur Riechschleimhaut. Mehr: Wie funktioniert das Riechen? Von der Nase ins Gehirn
Proust-Effekt
Die Beobachtung, dass Gerüche besonders stark persönliche, oft weit zurückliegende Erinnerungen auslösen. Benannt nach Marcel Proust. Mehr: Warum wecken Gerüche Erinnerungen? Der Proust-Effekt
Retronasales Riechen
Riechen von hinten: Beim Essen und Trinken steigen Duftstoffe aus dem Mund durch den Rachen zur Riechschleimhaut und bilden einen großen Teil des Aromas. Mehr: Wie funktioniert das Riechen? Von der Nase ins Gehirn
Riechepithel
Die Riechschleimhaut im oberen Teil der Nasenhöhle, in der die Riechzellen sitzen. Mehr: Wie funktioniert das Riechen? Von der Nase ins Gehirn
Riechkolben
Die erste Schaltstelle des Riechens im Gehirn: Hier enden die Fortsätze der Riechzellen, und von hier gehen die Signale in die Riechrinde und die Amygdala. Mehr: Wie funktioniert das Riechen? Von der Nase ins Gehirn
Riechrezeptor
Ein Eiweiß in der Membran einer Riechzelle mit einer Bindungstasche, an die bestimmte Duftmoleküle binden. Es gehört zu den G-Protein-gekoppelten Rezeptoren. Mehr: Wie funktioniert das Riechen? Von der Nase ins Gehirn
Riechzelle
Eine Nervenzelle in der Riechschleimhaut, die nur eine Art von Riechrezeptor trägt und Duftreize als Signal an den Riechkolben weitergibt. Mehr: Wie funktioniert das Riechen? Von der Nase ins Gehirn